Ich hatte das Glück ein kleines mutiges Schwein namens Viktoria auf ihrem Weg aus einem Tierheim in Hamburg, in dem sie nach der Flucht aus einem Tiertransporter landetet, auf den Erdlingshof im bayerischen Wald zu begleiten. Dabei ist dieser kleine Film herausgekommen.

The End of Meat Poster

Ab heute startet endlich The End of Meat im Verleih von mindjazz pictures bundesweit in über 30 deutschen Kinos! Bitte weitersagen! Alle Termine findet ihr hier.

14. September 2017 blackrabbit images, Film, Neues, Vegan

Vegan von Marc Pierschel in Neuauflage

Am 9. Dezember 2016, also vor genau 6 Jahren, erschien die erste Auflage meines Buches Vegan! – Vegane Lebensweise für Alle. Gedacht als ein Ratgeber und Handbuch für Veganer*innen oder solche, die es werden wollen, hatte ich darin die mir am wichtigsten erscheinenden Informationen zu Geschichte, Ethik, Theorie, Gesundheit, Alternativen und Alltagsinfos zusammengefasst. Zum Thema Vegan hat sich in den vergangenen Jahren viel zum positiven verändert. Doch Vegan! hat sicher nichts an seiner Brisanz verloren, wenn es aufzeigen kann, wie Tiere durch karnistische und speziesistische Mechanismen legitimiert, zu unseren Zwecken vernutzt werden.

In dieser Woche ist nun die 7., aktualisierte Auflage erschienen. Dazu habe ich alle wesentlichen Statistiken, Links und Buchempfehlungen überarbeitet, als auch neue Beiträge zu Grenzen des Veganismus und Karnismus hinzugefügt. Mit über 160 Seiten bleibt Vegan! so ein aktuelles Nachschlagewerk zu allen wesentlichen Fragen und Beweggründen rund um das Thema Veganismus, welches hoffentlich auch in Zukunft Menschen zur Seite steht, die sich für eine vegane Lebensweise entscheiden.

9. December 2016 Neues, Vegan

184 - Defending whales in Iceland

Im letzten Jahr habe ich die Aktivist*innen von Hard to Port zwei Wochen lang in Island begleitet. Der 40-minütige Dokumentarfilm ‘184’ der daraus entstanden ist, porträtiert die Arbeit des Vereins um den Vorstand Arne Feuerhahn und blickt hinter die Kulissen der isländischen Walfangindustrie.

Hard To Port ist ein Berliner Tierrechtsverein, der sich seit 2014 gegen die kommerzielle Tötung von Walen in Island engagiert. Island gehört zu den wenigen Nationen weltweit, welche die kommerzielle Bejagung der großen Meeressäuger weiterhin erlaubt. Dabei setzt sich die isländische Regierung über ein bestehendes weltweites Walfangmoratorium hinweg, das im Jahr 1982 verabschiedet wurde und vier Jahre später in Kraft trat. Trotz einer stetig wachsenden Whale Watching Industrie, die jährlich hunderttausende Touristen ins Land lockt, gehört die brutale Jagd auf Zwerg- und Finnwale jeden Sommer zum täglichen Geschäft.

Ihr könnt euch ‘184’ in englischer Sprache kostenlos auf www.184film.com anschauen.

18. May 2016 blackrabbit images, Film, Neues

Ich freue mich, euch heute mein neues Filmprojekt vorstellen zu können!
Habt ihr euch auch schon mal die Frage gestellt, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, in der Tiere nicht länger als Mittel zum Zweck genutzt werden? Die ihre Rechte und Bedürfnisse respektiert und berücksichtigt? In der unser Verhältnis zu ihnen von Gerechtigkeit statt Herrschaft gekennzeichnet ist?
Diese Fragen stelle ich mir bereits seit geraumer Zeit, insbesondere seitdem sich die Zahl der Veganer*innen in Deutschland in den letzten 3 Jahren verdoppelt hat.

Ich weiß, dass die Zahl der Tiere, die weltweit für die Produktion von Nahrungsmitteln getötet werden, schwer zu begreifen ist. Doch viele Zeichen deuten darauf hin, dass sich das Blatt langsam wendet. Darum denke ich, dass es für einen Film über eine Welt nach dem Ende des Fleisches – dem End of Meat – an der Zeit ist.
The End of Meat ist ein Dokumentarfilm über die Vision einer Welt ohne Fleisch, der Philosoph*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen vorstellt, die sich mit Alternativen des Zusammenlebens von Menschen und Tieren beschäftigen.

Um den Dreh des Films zu finanzieren, habe ich eine Crowdfunding Kampagne auf Indiegogo ins Leben gerufen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du dir eine Minute Zeit nehmen könntest und in die Kampagne reinschaust. Es gibt viele großartige Dankeschöns rund um den Film als Gegenleistung. Noch mehr freuen würde ich mich, wenn du den Indiegogo Link mit deinen Freund*innen und über deine sozialen Netzwerke teilen könntest.
Damit wir den Film zusammen Wirklichkeit werden lassen können. Danke!

Indiegogo Kampagne: http://igg.me/at/theendofmeat

Website: http://www.theendofmeat.com

Facebook: https://www.facebook.com/theendofmeat
Twitter: https://twitter.com/TheEndofMeat?lang=de
Instagram: https://instagram.com/theendofmeat/

Kurze Mitteilung in eigener Sache: Ende April werde ich das roots of compassion / compassion media Kollektiv verlassen, um mich auf Blackrabbit Images zu konzentrieren. Die vergangenen 14 Jahre seit der Gründung 2001 waren eine einzigartige Erfahrung und ich freue mich, dass wir in dieser Zeit zusammen einiges auf den Weg bringen konnten. Ich werde weiterhin das roots of compassion cycling team betreuen, aber widme mich nun dem, was mir gerade den meisten Spaß bereitet – Film und Video.
Blackrabbit Images ist eine von mir ins Leben gerufene Produktionsfirma, mit deren Hilfe bereits mein Dokumentarfilm Live and Let Live realisiert werden konnte. Natürlich werden Themen wie Veganismus und das Mensch-Tier-Verhältnis auch bei Blackrabbit Images einen Schwerpunkt bilden.
Im Laufe des letzten Jahres habe ich bereits ein neues, großes Dokumentarfilmprojekt vorbereitet, welches demnächst das Licht der Welt erblicken wird.
Bis dahin könnt ihr Blackrabbit Images auf Facebook oder Vimeo folgen. Und falls ihr, eure Firma oder Organisation einen Buchtrailer, ein Musikvideo, Crowdfunding Video, Imagefilm oder ähnliches brauchen solltet, dann lasst es mich gerne wissen!

Auf dem Vegan Street Day in Dortmund habe ich am vergangenen Sonntag einen Vortrag zur Frage nach den Grenzen des Veganismus mit dem Titel “100% vegan – wie vegan lebst du wirklich?” gehalten. Den Vortrag werdet ihr in Schriftform auch in der Kochen Ohne Knochen #17 finden.

Wie vegan können und wollen wir leben? Gibt es den „perfekten“ Veganismus, also einen Weg um jegliche direkte und indirekte Tötung oder Ausbeutung von Lebewesen zu vermeiden?
In der Satzung der Vegan Society wird bereits darauf hingewiesen, dass es beim (ethischen) Veganismus nicht um „Perfektion“ geht, sondern um das Vermeiden von Tierleid soweit „möglich und praktikabel“. Doch wo genau ziehen wir die Grenze und was erachten wir als möglich und praktikabel? Wie steht es um die „Kollateralschäden“ im Insektenreich, die wir mit dem Gebrauch von Verkehrsmitteln in Kauf nehmen? Wie steht es um den Status der Bienen, die viele unserer Nutzpflanzen bestäuben? Sind Obst und Gemüse überhaupt noch als vegan zu bezeichnen, wenn diese auch im biologischen Anbau mit Fleisch-, Fisch- und Blutmehl aus der Massentierhaltung gedüngt werden? Diese Fragen erörtert Autor und Filmemacher Marc Pierschel in seinem Vortrag und zeigt auf, welche Möglichkeiten wir haben, Tierleid in Zukunft über unsere Teller hinaus zu vermeiden.

12. August 2014 Neues

Vom 17.-21. Juli fährt das roots of compassion vegan cycling team in 5 Tagen von Kiel nach Konstanz um zu beweisen, dass auch mit veganer Ernährung Hochleistungssport problemlos möglich ist. Folgt uns dabei auf http://cycling.rootsofcompassion.org!

3. July 2014 Film, Neues, Rad

Dies ist ein Foto von Tanya Habjouqa. Sie hat den zweiten Preis in der Kategorie Fotoserie ‘Daily Life’ des World Press Photo 2014 gewonnen. In der Serie geht es um die Bewohner*innen Palästinas und wie sie trotz erschwerter Lebensbedingungen versuchen ein normales Leben zu führen.
Dabei stach mir dieses Foto besonders ins Auge, weil es ungewollt die kulturell konstruierte Dichotomie Mensch/Tier aufbricht, da niemand ein Schaf auf dem Beifahrersitz vermutet. Vermutlich handelt es sich hier auch lediglich um eine improvisierte Transportmethode. Denn laut Fotografin ist der Fahrer während des Eid Opferfestes mit dem Schaf auf dem Weg nach Hause und wartet hier in Ramallah an einem Checkpoint. Das Schaf ist also vermutlich nicht mehr am Leben.
Wie es dort zusammen mit dem Fahrer wartet und ihm beim Rauchen zusieht, deutet das Foto jedoch an, dass es sich bei dem Schaf um weit mehr als bloße ‘Ware’ handelt, die üblicher Weise auf dem Weg in den Schlachthof auf Tiertransporter verladen wird. Wie viele sogenannte ‘Nutztiere’ fallen leider auch Schafe in diejenige Kategorie von Lebewesen, bei denen Menschen keine Skrupel haben sie für ihren Nutzen auszubeuten oder zu Töten. Dabei sind Schafe alles andere als ‘dumm’.
So bewies eine australische Studie, dass Schafe sich über 50 Gesichter ihrer Artgenossen über einen langen Zeitraum merken können. Menschliche Gesichter konnten sie ebenso wiedererkennen. Weiter fanden die Wissenschaftler heraus, dass Schafe sehr schnell lernen und ihr Verhalten daraufhin optimieren. Aber selbst wenn Schafe diese Fähigkeiten nicht hätten – wir haben kein Recht andere Lebewesen für unsere Bedürfnisse zu nutzen oder zu töten.
Bildlich gesprochen hat das Schaf also auf dem Beifahrersitz den Platz, den es in unserer Gesellschaft einnehmen sollte – den eines gleichberechtigten Individuums, dem wir gewisse Rechte zugestehen sollten.

Die komplette Serie findet sich auf der World Press Photo Seite. Momentan ist die Ausstellung in Dortmund und Berlin zu sehen.

26. June 2014 Neues, Tierrechte

Was ist dran an dem veganen Lebensstil? Und was treibt die Veganer an? Diese Frage stellt am kommenden Sonntag das Magazin Metropolis auf Arte. Im Bericht geht es um veganes Leben in Deutschland und Live and Let Live. Die Sendung wird um 16.55 Uhr gesendet und ist danach in der Mediathek zu sehen.

26. June 2014 Film, Live and Let Live, Neues, Vegan

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